Sanierungsfachkraft im Schutzanzug mit Atemschutzmaske bei der Schadstoffsanierung – Fiedler GmbH
Mitarbeiter von Fiedler in Schutzanzug bei der PAK-Sanierung

PCB-Sanierung in NRW – fachgerechte Entfernung & Entsorgung von Schadstoffen.

Die Fiedler GmbH aus Recklinghausen ist ein zertifizierter Fachbetrieb für PCB-Sanierung in Nordrhein-Westfalen. Wir entfernen polychlorierte Biphenyle (PCB) aus privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden – vor allem aus dauerelastischen Fugendichtmassen, Anstrichen und Beschichtungen der 1950er- bis 1970er-Jahre. Alle Arbeiten erfolgen nach TRGS 524 und DGUV Regel 101-004, von der Raumluftmessung bis zur Entsorgung als gefährlicher Abfall.

PCB-Sanierung für Gewerbe- und Privatkunden

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Person mit Schutzkleidung bei der Gebäudesanierung im Bereich Schadstoffentfernung
PCB-Entfernung

PCB-Sanierung durch erfahrene Fachkräfte.

PCB wurde in Deutschland ab den 1950er-Jahren wegen seiner geringen Entflammbarkeit und dauerhaften Elastizität in Fugendichtmassen, Spachtelmassen, Lacken und Beschichtungen verarbeitet. Offene Anwendungen wie diese sind seit 1978 verboten, die Produktion endete 1983, und seit der PCB-Verbotsverordnung von 1989 ist PCB vollständig untersagt. In vielen älteren Gebäuden – insbesondere Schulen, Verwaltungsbauten und Industrieanlagen – sind PCB-haltige Materialien jedoch bis heute verbaut und belasten die Raumluft.

Unsere geschulten Fachkräfte übernehmen die Analyse, Planung und Durchführung Ihrer PCB-Sanierung in ganz NRW – von Recklinghausen über das Ruhrgebiet bis Düsseldorf und darüber hinaus.

PCB – unsichtbarer Schadstoff mit hohem Gefahrenpotenzial.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind ölige bis zähflüssige chemische Verbindungen, die früher als Weichmacher und Flammschutzmittel in Baustoffen eingesetzt wurden. Sie sind in den Materialien weder zu sehen noch zuverlässig zu riechen. Deshalb bleibt eine PCB-Belastung häufig über Jahre unentdeckt – bis eine Raumluftmessung oder Materialanalyse sie nachweist.

Zudem kann PCB sekundär auf andere Materialien übergehen – etwa auf Wände, Decken oder Einrichtungsgegenstände. Deshalb muss eine PCB-Sanierung immer beide Belastungsquellen berücksichtigen: Primärquellen (z. B. Dichtstoffe) und Sekundärquellen (z. B. kontaminierte Oberflächen). Vor Beginn der Arbeiten erstellen wir ein individuelles Sanierungskonzept sowie ein detailliertes Schadstoffkataster, um die Sanierung gezielt, effizient und rechtssicher durchzuführen.

Fachkraft mit Schutzanzug bei der Entfernung von Asbest und anderen Schadstoffen

PCB-Belastung erkennen und fachgerecht beseitigen.

PCB-Ausgasungen können die Raumluft erheblich belasten und schwere gesundheitliche Folgen verursachen – unter anderem Schädigungen von Leber, Nerven und Immunsystem. Daher ist es wichtig, mögliche PCB-Quellen frühzeitig zu identifizieren und durch einen zertifizierten Fachbetrieb entfernen zu lassen.

Im Rahmen unserer PCB-Sanierung beseitigen oder kapseln wir alle kontaminierten Materialien, reinigen betroffene Bereiche gründlich und minimieren das Risiko einer weiteren Ausbreitung. Unsere Arbeiten erfolgen stets staubarm, sicher und gemäß TRGS 524 sowie DGUV Regel 101-004.

Ablauf der Schadstoffsnierung bei der Fiedler GmbH in 8 Schritten: Begehung, Probeentnahme, Analyse, Sanierungskonzept, Sanierung, Dokumentation, Entsorgung, schadstofffreie Immobilie.

Häufig gestellte Fragen zur PCB-Sanierung:

Was ist PCB und wie gefährlich ist es?

PCB (polychlorierte Biphenyle) sind langlebige Industriechemikalien, die früher in Fugendichtmassen, Farben, Beschichtungen und Kondensatoren verwendet wurden. Sie gehören zu den zwölf Schadstoffen, die das Stockholmer Übereinkommen von 2001 weltweit ächtet, und werden von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. PCB reichert sich im Körper an und kann langfristig Leber, Immunsystem und Hormonhaushalt schädigen. Regelmäßiges Lüften und feuchtes Wischen senken die Belastung kurzfristig, dauerhaft hilft nur eine fachgerechte Sanierung.

Bis wann wurde PCB in Gebäuden verbaut?

PCB wurde in Deutschland ab den 1950er-Jahren in Bauprodukten eingesetzt, vor allem in dauerelastischen Fugendichtmassen, Farben und Beschichtungen. Seit 1978 sind solche offenen Anwendungen verboten, 1983 endete die Produktion in Deutschland, und seit der PCB-Verbotsverordnung von 1989 ist jede Verwendung untersagt. Betroffen sind daher vor allem Gebäude, die zwischen etwa 1955 und 1978 errichtet oder saniert wurden – häufig Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude und Plattenbauten.

Wie kann eine PCB-Belastung festgestellt werden?

Eine PCB-Belastung lässt sich nur durch Messung sicher feststellen. Zwei Verfahren ergänzen sich:

  • Raumluftmessung: zeigt, wie viel PCB tatsächlich in der Atemluft ist, und ist die Grundlage für die Bewertung nach der PCB-Richtlinie.
  • Materialprobe: zeigt, welches Bauteil die Quelle ist – etwa eine Fugenmasse oder ein Anstrich.

Ein wichtiger Hinweis ist das Baujahr: Bei Gebäuden aus der Zeit zwischen etwa 1955 und 1978 mit dauerelastischen Fugen sollte vor Umbau oder Sanierung immer geprüft werden. Die Fiedler GmbH führt beide Untersuchungen im Rahmen einer Schadstoffanalyse durch.

Welche PCB-Grenzwerte gelten?

Bewertungsgrundlage für PCB in der Raumluft ist die PCB-Richtlinie der Bauministerkonferenz. Sie unterscheidet drei Bereiche:

  • Unter 300 ng/m³: Die Belastung gilt als langfristig tolerierbar (Vorsorgewert).
  • 300 bis 3.000 ng/m³: Die Quelle sollte ermittelt und nach Möglichkeit beseitigt werden; bis dahin helfen regelmäßiges Lüften und feuchtes Reinigen.
  • Über 3.000 ng/m³: Es sind unverzüglich Maßnahmen zur Senkung der Belastung erforderlich (Interventionswert).

Die Fiedler GmbH ermittelt die Belastung durch Raumluftmessung und Materialproben und leitet daraus die nötigen Sanierungsschritte ab.

Wovon hängt der Aufwand einer PCB-Sanierung ab?

Der Aufwand einer PCB-Sanierung hängt vor allem davon ab, wie weit sich das PCB bereits ausgebreitet hat. Liegt die Belastung nur in der Primärquelle, etwa einer Fugenmasse, genügt oft deren Ausbau. Ist PCB dagegen in angrenzenden Beton, Putz oder Anstriche eingezogen, müssen auch diese Sekundärquellen abgetragen, gereinigt oder beschichtet werden. Nach einer Besichtigung vor Ort erstellt die Fiedler GmbH ein individuelles Konzept, das alle Schritte und Kosten transparent darstellt.

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Wie werden PCB-haltige Baustoffe entsorgt?

PCB-haltige Bau- und Abbruchabfälle gelten als gefährlicher Abfall und tragen nach der Abfallverzeichnis-Verordnung den Abfallschlüssel 17 09 02* – dazu zählen zum Beispiel PCB-haltige Fugendichtmassen und Beschichtungen. Sie werden staubdicht verpackt, gekennzeichnet und in dafür zugelassenen Anlagen entsorgt, meist durch Hochtemperaturverbrennung. Die Fiedler GmbH übernimmt Verpackung, Transport und Entsorgung und übergibt am Ende einen Entsorgungsnachweis.

Was kostet eine PCB-Sanierung?

Die Kosten einer PCB-Sanierung lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie stark vom Einzelfall abhängen. Entscheidend sind vor allem:

  • Quelle der Belastung – Fugendichtmassen, Beschichtungen oder Lacke erfordern unterschiedliche Verfahren
  • Sekundärkontamination – PCB kann in angrenzendes Mauerwerk oder Beton eingezogen sein, was den Sanierungsradius vergrößert
  • Umfang und Zugänglichkeit der betroffenen Bauteile
  • Entsorgungsmenge – PCB-belastete Abfälle gelten als gefährlicher Abfall

Deshalb erstellen wir jedes Angebot individuell – auf Basis einer Besichtigung vor Ort bzw. einer Schadstoffanalyse. So erhalten Sie einen verbindlichen Preis statt einer vagen Schätzung.

Unverbindliche Kosteneinschätzung.

Sie vermuten eine PCB-Belastung in Ihrer Immobilie?

Unser spezialisiertes Team begleitet Sie von der Analyse über den Rückbau bis zur vollständigen Sanierung. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung – wir übernehmen Ihre PCB-Sanierung in NRW und Umgebung zuverlässig, zertifiziert und termingerecht.

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